About
Ich wurde sozusagen als Musikerin geboren – ich sang schon, bevor ich sprechen konnte.
Gleichzeitig erschien mir die Welt als ziemlich unsicherer Ort – man konnte nie wissen, wer wie auf was reagieren würde – also war bei mir auch das Interesse an menschlichen Handlungsweisen und ihren Beweggründen schon ziemlich früh systemimmanent.
So erstaunt es wohl nicht, dass ich mich nach der Matura nicht so richtig zwischen Musik- und Psychologiestudium entscheiden wollte. Ich machte beides. Mit 21 wurde mir klar, dass ich für einen Beruf in der Seelenklempnerbranche noch lange nicht eignen würde, weil es mir schlicht und einfach an Lebenserfahrung fehlte.
Ich beschloss, diese Option bis zu meinem 40. Geburtstag zurückzustellen und begann, mein täglich Brot durch Singen zu verdienen. Nebenbei bildete ich mich zwar auch auf dem Psychologischen Sektor fort, machte eine psychotherapeutische Ausbildung und besuchte unzählige Seminare, wobei mir nie ganz klar war, ob mein Ziel ein Lernen für mich oder ein zukünftiger Beruf sein sollte.
Kurz vor meinem 40. Geburtstag erinnerte ich mich meines Vorhabens, die Welt durch den Weg der Selbstentwicklung ein bisschen froher zu machen und entwickelte mein Lebensdesign-Modell.
Was mir daran wichtig ist: Wir alle sind nicht Patienten, sind nicht Leidende durch und durch, sondern es gibt Teile in uns, die leiden, es gibt Teile , die nicht leiden und es gibt einen „gesunden“ Kern, der in der Lage ist, leidende Teile selbst in Ordnung zu bringen. Lebensdesign soll also keine Therapie sein (und auch nicht werden), sondern eine Anleitung, sein Leben eigenständig in den Griff zu bekommen und für seine Glücklichkeit selbstverantwortlich sorgen zu können. Dieses Konzept wandte ich zuerst zwei Jahre lang an mir selbst an, bevor ich mich damit beruflich selbständig machte. Und nun ist es mein Job und meine große Freude, zusammen mit meinen Klienten ihren jeweils ganz individuellen Zugang zu einem glücklichen Leben zu entdecken und von etwaigen Hindernissen freizuräumen.
Musik ist und bleibt, obwohl nicht mehr mein Beruf, ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens. Außerdem schreibe ich gerne, pflege meine Sozialkontakte, liebe Menschen und das Leben an sich. (eine heimliche Quelle meines Glücks ist es, meinen Kindern beim Wachsen zuzusehen, aber das nur nebenbei )
Viel mehr gibt’s über mich eigentlich nicht zu erzählen. Vielleicht das noch: Ich bin ein ganz normaler Mensch mit ganz normalen Schwächen und Stärken. Ich weiß es NICHT besser als Sie, aber es macht mir Spaß, mit Ihnen gemeinsam Lösungen zu entdecken.
Juli 07 2007 08:48 am
Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.