Archive for November, 2007

Mehr Charisma in sieben Schritten

1. Selbstakzeptanz

Charismatische Menschen lieben - sich selbst und das Leben.

2. Selbsterkenntnis

Charismatische Menschen sind sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst.

3. Lebensleitstern

Charismatische Menschen leben ihre Vision.

4. Neugier

Charismatische Menschen sind interessant, weil sie sich interessieren.

5. Flexibilität

Charismatische Menschen sind in Bewegung – geistig und körperlich.

6. Dankbarkeit

Charismatische Menschen haben ein Bewusstsein für die Fülle des Lebens.

7. Authentizität

Charismatische Menschen bringen ihre Vorstellungen zum Ausdruck.

November 03 2007 | Allgemein | No Comments »

Traumfigur - Leichtgewicht

Was wäre denn dann der „richtige“ Körper?
Der, den uns die Mode vorschreibt (die zum größten Teil von homosexuellen Männern designt wird, - dies ist nicht als Wertung gemeint, sondern weist nur auf den Umstand hin, das das Körperideal in diesem Fall ein männliches ist - was zur Folge hat, dass alle weiblichen Rundungen so weit wie möglich negiert werden)?
Der, den uns die Werbung in tausenden Bildern ständig vorweist (auf denen Models zu sehen sind, die sich erwiesenermaßen von in Orangensaft getränkten Wattebäuschen und hungerstillenden Drogen ernähren)?
Oder der Körper, in dem wir uns wohl fühlen, in dem wir uns einerseits gesund und kräftig, auf der anderen Seite aber attraktiv und geschmeidig fühlen?

Das angebliche Idealgewicht hat sich im Laufe der Jahrzehnte (und Jahrhunderte) immer wieder verändert. Ausgehend von einer Statistik einer Lebensversicherung nahm man in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts an, das Idealgewicht (in diesem Fall jenes, das die höchste Lebenserwartung verspreche) berechne sich aus dem Normalgewicht nach Broca (Körpergröße in cm minus hundert) minus 10 – 15%.
Dann wurde die Statistik neu durchgerechnet und man erkannte, dass das vorherige Normalgewicht eigentlich das Idealgewicht sei.
Erst dann wurde der BMI entwickelt, der den Menschen wenigstens eine vernünftige Bandbreite des Gewichts zugesteht, so dass jeder Typ des Körperbaus dabei einen gewissen Richtwert finden kann.

Sie interessieren sich wahrscheinlich für diesen Kurs, weil Sie das Gefühl haben, diesen, ihren richtigen Körper nicht aus eigener Kraft erreichen zu können.

Ich wette, Sie haben schon etliche Diäten ausprobiert.
Es sieht ja auch so leicht aus! In jeder Frauenzeitschrift wird mindestens 4 Mal im Jahr irgendeine Wunderdiät propagiert, a lá: 5 Kilo weniger an einem Wochenende…
Wie man sich richtig ernährt, wird uns in zahllosen Artikeln, Radio- und Fernsehsendungen und Buchpublikationen gesagt (obwohl auch die angeblich richtige Ernährung modischen Schwankungen unterworfen ist: Mal ist die Eiweißdiät in, mal die Kohlenhydratdiät, mal die Nulldiät und dann wieder die Enzymdiät und so weiter).

Gut, angenommen, Sie entscheiden sich für eine Diät und beginnen damit, und was passiert dann?
(Wenn Sie, so wie ich, in ihrem Leben schon eine Vielzahl von Diäten probiert haben, wissen Sie genau, wovon ich jetzt spreche.)
Zuerst gibt es meistens einen kleinen Teilerfolg. Wir jubeln!
Dann gibt es meistens einen Stillstand. Wir beginnen zu zweifeln.
Dann begehen wir eine kleine Diätsünde. Wir haben Schuldgefühle und sind wütend auf uns selbst.
Aus Frust und um uns selbst zu bestrafen fressen wir den ganzen Tag. Jetzt sind wir noch frustrierter.
Deshalb brechen wir die Diät ab, machen uns aber Vorwürfe dafür: „Wieder einmal gescheitert. Ich bring gar nichts auf die Reihe. Ich bin so undiszipliniert.“

Und dann beginnt sich das Gedankenrad im Kopf wieder einmal zu drehen. Fett / hässlich / unattraktiv / abstoßend / erfolglos und ähnliche Schlagworte machen sich in unseren Gehirnwindungen breit, waren vielleicht für ein paar Tage unterdrückt, aber schießen jetzt sofort wieder wie Pilze aus dem Boden.
Dann gibt es natürlich auch die „Erfolgsgeschichten“: Mit einer strengen Disziplin haben Sie es geschafft, Ihr Idealgewicht zu erreichen (oder wenigstens fast). Und dann beginnt wieder der Alltag…
In kurzer Zeit sind sie schwerer und umfangreicher denn je…
Der berüchtigte Jojo-Effekt. Jede Frau, die schon jemals eine Diät eingehalten hat, kennt ihn.

Sind übergewichtige Menschen disziplinloser, erfolgloser als andere?
Keineswegs!

Übergewicht ist eine Folge falschen Denkens!
Einerseits haben Sie kein realistisches Körperbild von sich selbst (oder zu Beginn Ihrer Diätkarriere hatten Sie keins, haben es aber in der Folge letztendlich verwirklicht…).
Andererseits glauben Sie, sich beschränken zu müssen, und das hat zur Folge, dass Sie ständig an Essen denken. Ihr Unterbewusstsein ist stets bestrebt, Ihnen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wenn Sie also ständig an Essen denken, besorgt es Ihnen etwas zu essen.
Auch bei einer Diät sind Sie gedanklich sehr aufs Essen konzentriert. Deshalb ist es so unglaublich schwer, gerade währenddessen NICHT zu essen.
Dazu kommt, dass wir ja auch von Seiten der Medien ständig Bildern mit unglaublich gut aussehenden Nahrungsmitteln ausgesetzt sind. Auch und gerade bei Anleitungen zu Diäten!

Nun komme ich zu einem Punkt, mit wohl kein Ernährungsberater rechnet: Unser Unterbewusstsein besteht aus mehr als einer Denkweise. In uns wohnen verschiedenste Gefühlsinstanzen, die durchaus unterschiedlicher Meinung sein können und sind. (Schon Platon beschrieb den „ständige inneren Dialog“ und von Novalis stammt der Ausdruck: „Jeder Mensch ist ein ganzes Dorf.“)

Nun gibt es in Ihnen mit Sicherheit eine Instanz, die darauf achten will, dass Sie gesund leben. Und es gibt auch sicherlich eine Instanz, die möchte, dass Sie attraktiv sind.
Aber es gibt auch andere Instanzen, und zwar welche, die Ihnen auch durchaus wohlgesonnen sind. Zum Beispiel eine Instanz, die dafür sorgt, dass Sie nicht verhungern. Denn sonst würden Sie ja vergessen zu essen! Diese Instanz ist gar nicht erfreut, wenn Sie beginnen zu fasten. Sie ruft Ihnen laut zu: „Du brauchst etwas zu essen, iß, iß!“ Je mehr Sie diese Instanz unterdrücken, desto lauter und lästiger wird sie insistieren, denn sie weiß, dass es ums Überleben geht!

Ihr Unterbewusstsein könnte auch noch andere gute Gründe haben, Sie nicht zu schlank sehen zu wollen: Wenn Sie zum Beispiel Schutz brauchen, weil Sie sich sonst von der Aufmerksamkeit paarungswilliger Männchen unserer Spezies nicht retten könnten. Für unseren bewussten Intellekt mag das unsinnig klingen, aber diese Instanz hat irgendein Erlebnis oder auch nur eine gehörte Information abgespeichert und hat deshalb gute Gründe, Sie vor dieser vermeintlichen Gefahr zu bewahren. Dieser mögliche Grund ist nur eines von unzähligen Beispielen.

mehr…Informationsblatt Traumfigur

November 03 2007 | Allgemein | 2 Comments »

5 Tipps für ein glücklicheres Leben

* Beziehungen pflegen
Auch im Zeitalter des Individualismus haben zwischenmenschliche Beziehungen oberste Priorität. Harmonie in Liebe, Familie, Freund- und Kameradschaft sind Glücksfaktoren von höchster Priorität.

* Hic et nunc
Jede ihrer Entscheidungen war richtig, denn sie hat Sie dahin gebracht, wo Sie gerade stehen. Machen Sie sich mehrmals täglich den gegenwärtigen Moment bewusst, indem Sie sich fragen: „Wo befinde ich mich gerade und was fühle ich jetzt?“ Wo Sie sind, ist das Leben, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft, an keinem anderen Ort und bei keiner anderen Gelegenheit als exakt jetzt und hier.

* Konzentration auf das Wesentliche
In unserer Welt ist sofortige Bedürfnisbefriedigung beinahe schon garantiert. Je vielfältiger die Auswahlmöglichkeiten, desto größer die Gefahr, dass der ungebremste Hedonismus in Freud- und Lustlosigkeit kippt. Entziehen Sie sich der Dauerberieselung und Überfütterung durch bewusstes Genießen mit allen Sinnen. Weniger kann oft wirklich mehr sein!

* Tagesrésumé
Wir sind von klein auf dazu erzogen, uns selbst zu kritisieren und vergessen leider allzu schnell kostbare Momente und beglückende Kleinigkeiten, wenn wir unser Augenmerk nicht ganz bewusst darauf richten. Fassen Sie am Ende des Tages ihre positiven Erfahrungen zusammen. Was haben Sie heute geleistet und erlebt, welche angenehmen Eindrücke wollen Sie in Erinnerung behalten?

* The brain runs of fun
Lächeln löst durch die Aktivierung des Zellgedächtnisses die Ausschüttung von Wohlfühl-Botenstoffen im Gehirn aus. Also lächeln Sie ruhig, auch wenn Sie sich nicht danach fühlen – die Befindlichkeit folgt sofort! Außerdem ist bewiesen, dass Stimmungen die Hirnleistung beeinflussen. Bewusstes Lächeln macht also nicht nur glücklicher, sondern auch erfolgreicher!

November 03 2007 | Allgemein | No Comments »

Die Meridianklopftechnik

Einführung

Alle negativen Emotionen beruhen auf einer Störung des körpereigenen Energiesystems.
Folglich muss es möglich sein, emotionelle Blockaden wieder zu lösen, indem das körpereigene Energiesystem wieder ausbalanciert wird.

Nun sind die Menschen es inzwischen gewohnt, bei psychischen Problemen einen Therapeuten aufzusuchen, dort einige Stunden lang zu reden und sich dann ein bisschen besser zu fühlen. Da die Möglichkeit, schnelle Hilfe durch das Löschen von Energieblockaden zu erhalten , noch nicht sehr bekannt ist, können viele Patienten nicht realisieren, dass sie durch eine so einfache Technik oft schon lange bestehende Störungen in kürzester Zeit verlieren können. Die Leugnung des Zusammenhangs zwischen einer schnell wirkenden Technik und dem Auflösen eines Problems wurde bereits wissenschaftlich erforscht und trägt den Namen „APEX-Problem“.

Die Meridian-Klopftechnik wirkt bei ca. 80 Prozent der Menschen und Störungen – sie ist es also durchaus wert, ausprobiert zu werden. Und wenn Sie zu den Menschen gehören, die davon profitieren, können Sie sich beglückwünschen, denn dadurch können Sie viele kleinere und größere Probleme in wenigen Minuten selbst in den Griff bekommen. Bei tiefgreifenden Störungen wenden Sie sich bitte trotzdem an die Therapeutin / den Therapeuten Ihres Vertrauens.

Das Klopfen der Meridianpunkte wurde im Prinzip schon vor 6000 Jahren in China erfunden.
In den 1980er Jahren entwickelte Dr. John Diamond darauf aufbauend sein Acupuncture Emotional System (AES).
Noch im selben Jahrzehnt griff der Klinische Psychologe, Dr. Roger J. Callahan die Technik auf und definierte sie neu. Seine Methode heißt Thought Field Therapy (TFT).
Von ihnen inspiriert beschrieb Gary Craig seine Emotional Freedom Techniques (EFT).
Auch in der Psycho-Kinesiologie (PK) von Dr. Dietrich Klinghardt werden Akupunkturpunkte geklopft, genauso wie in der energetischen Psychologie von Dr. Fred Gallo (ED x TM).

Da ich alle diese Techniken kenne, habe ich mich mit der Zeit an meinen eigenen Ablauf gewöhnt, der mehr oder weniger eine Symbiose der einzelnen Vorbilder darstellt. Sie können sich über jede der Techniken, die im wesentlichen Kern ident sind, selbst informieren und den Ablauf nach Ihren Vorstellungen variieren. Verlassen Sie sich dabei bitte auf Ihre Intuition und Ihre ganz persönliche Erfahrung. Sie selbst wissen am besten, was Ihnen gut tut!

Die Technik (siehe dazu die Abbildung am Ende)
Schätzen Sie, wie groß Ihr Problem in diesem Moment auf einer Skala von null bis zehn wäre. Notieren Sie sich diese Zahl.
Phase eins:
Sie klopfen mit einer lockeren Faust im Walzertakt auf Ihr Brustbein und zwar ca. 7 cm unter der Halsgrube (TP) (KG 19). Dadurch wird die Thymusdrüse aktiviert. Dazu sprechen Sie Worte, die Sie stärken, wie zum Beispiel: Liebe, Vertrauen, Mut, Dankbarkeit, Frieden, etc. Mein üblicher stärkender Satz lautet: „Ich liebe, glaube, vertraue, bin dankbar und mutig.“ Die Ich-Form wirkt in jedem Fall stärker als die Begriffe allein, sind aber nicht jedem Menschen gleich angenehm. Wählen Sie die Worte, die für Sie stimmen. Sprechen Sie diesen Satz drei bis fünf Mal. Diese Phase dient zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch Ihr Unterbewusstsein.

Phase zwei:
Sie massieren einen Punkt, der in etwa 10 cm unter der Halsgrube und 10 cm zur Seite liegt, und der sehr treffend der „wunde Punkt“ genannt wird (WP) (Neurolymphatischer Reflexpunkt)). Es handelt sich dabei um eine Zone, die ungefähr so groß ist wie ein 2-Euro-Stück, und die wirklich ziemlich schmerzempfindlich ist, also drücken Sie bitte nicht zu fest. Dazu sprechen Sie folgende heilende Sätze drei bis fünf Mal:

1. „Obwohl ich ~ (Ihr Problem) ~ , liebe und achte ich mich so, wie ich bin.“ (Hier beschreiben Sie so treffend wie möglich ihr momentan dringendstes Problem. Zum Beispiel: „Obwohl ich mich ärgere, dass ich immer wieder Migräne habe, liebe und achte ich mich so, wie ich bin.“)

2. „Obwohl ich es vielleicht nicht verdiene, ~(Ihr Problem)~ nicht zu haben, liebe und achte ich mich so, wie ich bin.“ (In unserem Beispiel: „Obwohl ich es vielleicht nicht verdiene, mich über meine Migräne nicht zu ärgern, liebe und achte ich mich so, wie ich bin.“ – Mit diesem zweiten Satz nehmen Sie innere Instanzen für sich ein, die eine Änderung Ihres akuten Zustandes vielleicht nicht erlauben wollen.

Phase drei: Sie klopfen jeden der folgenden 15 Punkte jeweils ca. 9-12 Mal und sprechen dazu immer wieder laut Ihr Problem aus. (Zum Beispiel: Mein Ärger über meine Migräne, mein Ärger über meine Migräne, mein Ärger über meine Migräne…) Das Aussprechen verhindert, dass Ihre Gedanken abschweifen, denn die Lösung der Blockaden gelingt nur, während man sich auf das Problem konzentriert.

Die zu klopfenden Punkte:
1. Der Beginn der Augenbraue an der Seite der Nasenwurzel (Bl 2)
2. Der äußere Augenwinkel, wo der Knochen beginnt. (Gb 1)
3. Senkrecht unter der Pupille, am Rand des Knochens. (Ma 1)
4. Zwischen Nase und Oberlippe. (LG 26)
5. In der Falte zwischen Unterlippe und Kinn. (KG 24)
6. Am unteren Rand des Schlüsselbeingelenks (hier verwende ich die leicht geschlossene Faust) (Ni 27)
7. Für Herren: 2 Fingerbreit unter der Brustwarze.
Für Damen: Am unteren Rand der Brust senkrecht unter der Brustwarze. (Le 14)
8. An der Körperseite ca. 10 cm unter der Achselhöhle. (MP 21)
9. Diagonal an den Außenseiten beider Knie, verlaufend von den Kniekehlen in Richtung Kniescheiben. (Ma 35)
10. An der dem Körper zugewandten Seite des Daumennagels, wo die senkrechte und die waagrechte Linie des Nagels zusammenstoßen. (Lu 11)
11. An der entsprechenden Stelle am Zeigefinger. (Di 1)
12. Auf der Mittelfingerspitze. (Ex 15)
13. An der dem Ringfinger zugewandten Seite des Nagels des kleinen Fingers (wie schon bei Daumen und Zeigefinger). (He 9)
14. An der Handkante mit allen 4 Fingern, der Mittelfinger liegt dabei an der Stelle, wo die obere Handlinie in die Handkante mündet, die anderen Finger werden einfach dazu gelegt. (Dü 3)
15. Am höchsten Punkt des Scheitels. (LG 20)

Phase vier:
Kinesiologisches Verankern. Hier brauchen Sie nicht mehr weiter zu sprechen. Während Sie die Linie auf Ihrem Handrücken, die zwischen Kleinem- und Ringfinger in Richtung Handgelenk führt, mit den 4 Fingern der anderen Hand klopfen (GP) (C 8), machen Sie folgenden Übungen:

1. Die Augen schließen und geradeaus blickend wieder öffnen
2. Ohne den Kopf zu bewegen die Augen diagonal nach links unten bewegen
3. Wieder geradeaus sehen
4. Wie vorher die Augen diagonal nach rechts unten bewegen
5. Nach oben sehen und mit den Augen zwei große Kreise beschreiben
6. Mit den Augen zwei große Kreise in die andere Richtung beschreiben
7. Geradeaus blicken und eine kurze Melodie summen
8. Von 7 rückwärts bis 1 zählen (weiter geradeaus schauen)
9. Noch einmal eine kurze Melodie summen (die Augen bleiben nach vorne gerichtet)

Diese Sequenz kommt den meisten Menschen zuerst einmal etwas seltsam vor, ist aber notwendig, um die beiden Gehirnhälften abschließend gut zu verkoppeln.

Jetzt fühlen Sie noch einmal in sich hinein und schätzen Sie wieder, wie groß das Problem auf der Skala von null bis zehn jetzt wäre. Vergleichen Sie den derzeitigen Zustand mit der von Ihnen zuvor notierten Einschätzung.

Klopfen Sie so viele Durchgänge wie nötig, bis das Problem auf der Skala auf Null gesunken ist. Möglicherweise müssen Sie die Formulierung bei einem neuen Durchgang anpassen. (z.B.: „Mein restlicher Ärger über meine Migräne“ oder „Meine Verzweiflung/Scham/Trauer etc. über meine Migräne“)

Nachdem Sie alle damit verbundenen Gefühle weggeklopft haben, kann es sein, dass der Kern des Problems (in unserem Beispiel die Migräne) auch schon verschwunden ist. Wenn das nicht so ist, beklopfen Sie auch dies noch.

Wenn Sie mögen, können Sie zum Abschluss noch einen Durchgang lang eine Affirmation einklopfen (z.B.: „Ich wähle, dass sich mein Kopf ab sofort frei, leicht und klar anfühlt.“)#

Akupunkturpunkte zum Klopfen

Weiterführende Literatur und Links:

John Diamond: Die heilende Kraft der Emotionen (ISBN: 3924077029)
http://www.drjohndiamond.com/category.php?id=98
Dr. R. Callahan: Den Spuk beenden. Klopfakupressur bei posttraumatischem Stress.
(ISBN: 3932098918)
http://www.tftrx.com/CHAPTER-III.pdf
G. Craig: Klopf die Sorgen weg! (ISBN: 3499622718)
http://www.eft-info.com/html/das_eft-handbuch.html
Dr. D. Klinghardt: Lehrbuch der Psycho-Kinesiologie
(ISBN: 3980897206)
Dr. F. Gallo: Energetische Psychologie
(ISBN: 3932098757)

November 03 2007 | Allgemein | No Comments »

„Endlich frei“ (von der Nikotinsucht)

Sind Raucher dümmer als andere Menschen?
Sind sie undisziplinierter?
Sind sie besonders willensschwach?
Nichts davon!

Die Aufnahme von Nikotin „füllt“ Rezeptoren im Gehirn, die sich auf diese Weise befriedigt fühlen. Wird das Nikotin im Körper abgebaut, rufen diese Rezeptoren nach mehr, das fühlt sich an wie Hunger. Und dass unser Körper auf die Botschaft „Hunger“ mit „Nahrungsaufnahme“ reagiert, ist ganz natürlich.

Weiters löst der Abbau von Nikotin eine Art Angst aus, deren Ursache allerdings nicht klar wahrgenommen wird. (Meistens denken die Menschen, es handle sich um Ängste vor real existierenden Situationen oder Gefahren) Wahrgenommen wird jedoch das erlösende Gefühl bei der Wiederaufnahme des Giftes, so dass sich letztendlich Rauchen als entspannend anfühlt. Gleichzeitig wird der Organismus von Nikotin nervös, was wiederum als anregende Wirkung wahrgenommen wird.

Übrigens: In Zigaretten befinden sich mehr Stoffe als „nur“ das schwere Nervengift Nikotin. Diese Zusatzstoffe sollen einerseits die Aufnahme des Nikotin erleichtern (der Körper würde sich sonst womöglich dagegen wehren, und die Tabakkonzerne wollen doch weiter an ihren treuen Kunden verdienen!), andererseits sind auch Stoffe enthalten, die den von Natur aus ziemlich widerlichen Geschmack von Nikotin abschwächen und abrunden, so dass man sich einbilden kann, die Zigarette würde gut schmecken. (Der bittere Tabakgeschmack wird einfach verdrängt, und die Milde von Kakao oder Vanille stehen im Vordergrund der Wahrnehmung.)

Es gibt unzählige Gründe, warum Raucher begonnen haben zu rauchen.
Und es gibt unzählige Gründe, warum viele die 3 – 5 Tage Entzug scheuen und warum es für sie besser scheint, beim Rauchen zu bleiben, als sich mit diesen Gründen auseinander zu setzen.

Wie Sie sich von der Nikotinsucht befreien? Mehr Infos hier:
informationsblatt-endlich-frei.pdf

November 03 2007 | Allgemein | No Comments »